
Identität und Kommunikation
Paul Watzlawick, Wie wirklich ist die Wirklichkeit
Barabara Keddi, Wie wir dieselben bleiben
Jean-Claude Kaufmann, Wenn ICH ein anderer ist
Virginia Satir, Selbstwert und Kommunikation
Daniel Kahnemann, Schnelles Denken – Langsames Denken
Gabriel, Markus, Ich ist nicht das Gehirn
Ehrenberg, Alain, Das Ungehagen in der Gesellschaft
Buber, Martin, Ich und Du
Matthias Horx, Zukunft wagen
Wilhelm Reich, Rede an den kleinen Mann

Bewusstsein und Emotionale Intelligenz
Steven Pinker, Wie das Denken im Kopf entsteht
Joseph LeDoux, Das Netz der Gefühle
Thomas Metzinger, Der Ego-Tunnel
Antonio Damasio, Ich fühle, also bin ich
Daniel Goleman, Emotionale Intelligenz
Oliver Sacks, Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte
Chip und Dan Heath, Switch

Matthias, Nöllke, Man darf sich nur nicht erwischen lassen – Der Boss-Modus
Gerhard Roth, Das Gehirn und seine Wirklichkeit
Eric Kandel, Auf der Suche nach dem Gedächtnis
NIels Birbaumer, Denken wird überschätzt
Singer, Wolf, Der Beobachter im Gehirn
Metzinger, Thomas, Der Ego-Tunnel
Bateson, Gregory, Ökologie des Geistes

Künstliche Intelligenz
Bridle, James, New dark age
Zweig, Katharina, Ein Algorithmus hat kein Taktgefühl
Harari, Youval, 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert
Dirk Baecker, Neurosoziologie
Nassehi, Armin, Muster
Ehrenberg, Alain, Die Mechanik der Leidenschaft

Evolutionäre Psychologie
Eckart Voland, Die Natur des Menschen
David Barash, Out of Eden
Jürgen Kaube, Die Anfänge von allem
Youval Harari, Homo Deus. Eine Geschichte von Morgen
Susan Blackmore, Die Macht der Meme
Max Tegmark, Unser mathematisches Universum
Bregmann, Rudger, Im Grunde gut
Kraft, Hartmann, Die Lust am Tabubruch
Schaik/Michel, Die Wahrheit über Eva
Graeber und Wengrow, David, Anfänge: Eine neue Geschichte der Menschheit

Systemtheorie:
Margot Berghaus, Luhmann leicht gemacht
Baecker, Dirk, Einführung in die Systemtheorie
Peter Fuchs, Das System Selbst
Niklas Luhmann, Peter Fuchs, Reden und Schweigen
Maturana, Humberto, Der Baum der Erkenntnis
Foerster von, Heinz, Wie wir uns erfinden
Simon, Fritz, Formen

Politische Geschichte:
Acemoglu, Robinson, Warum Nationen scheitern
Bernard Jussen, Die Franken
Reckwitz, Andreas, Das Ende der Illusionen
Scott, James C., Die Mühlen der Zivilisation
Mark Sedgwick, Gegen die Moderne
Redecker, Eva von, Revolution für das Leben
Illouz, Eva, Gefühle in Zeiten des Kapitalismus
Douglas Rushkoff, Survival of the ritchest

Zeit:
Günter Dux, Die Zeit in der Geschichte
Zimbardo/Boyd, Die neue Psychologie der Zeit
Rüdiger Safranski, Zeit: Was sie mit uns macht und was wir aus ihr machen
Karen Gloy, Philosophiegeschichte der Zeit
Hawking, Steven, Eine kurze Geschichte der Zeit
Rovelli, Carlo, Die Ordnung der Zeit
Forstner, Lesch, Zeit
Blum, Wolfgang, Die Erfindung der Zeit
Astrologie und Psyche – Das Selbst im Spiegel des Kosmos

Pädagogik
Dewey, John, Demokratie und Erziehung
Hüther, Gerald, Mit Freude lernen
Miller, Alice, Das Drama des begabten Kindes
Ferenci, Sandor, Ohne Sympathie keine Heilung
Philipp Hübl, Moralspektakel
Kriegsenkel
Joachim Süss, Die entschlossene Generation
Die Kinder der Kriegskinder, Jahrbuch
Lohre, Mathias, Das Erbe der Kriegsenkel
Pgingsten-Kleefeld, Heike, Kriegsenkelgefühle
Hohhagen-Müller, Jürgen, Verleugnet, verdrängt, verschwiegen
Heinl, Peter, Maikäfer flieg, dein Vater ist im Krieg
Baer, Udo, Frick-Baer, Gabriele, Kriegserbe in der Seele

Astrologie:
Stephen Arroyo: Astrologie, Karma und Transformation. Die Chancen schwieriger Aspekte.
Liz Green: Schicksal und Astrologie
Michael Roscher: Der Mond, sowie Venus und Mars
Howard Sasportas: Die inneren Planeten. Venus, Mars und Merkur in Mythologie und im Horoskop
Jeff Green: Pluto: Die evolutionäre Reise der Seele
Martin Schulmann: Die Mondknoten
Dane Rudhyar: Astrologie und Psyche – Das Selbst im Spiegel des Kosmos
Thomas Ring: Astrologische Menschenkunde

Mythen:
Norbert Bischof, Das Kraftfeld der Mythen
Raoul Schrott, Arthur Jacobs, Gehirn und Gedicht
Günter Dux, Die Spur der Macht im Verhältnis der Geschlechter
Christoph Robert Hallpike, Die Grundlagen primitiven Denkens
Lincoln, Baighent, Leigh, Der Heilige Gral und seine Erben
Laurence Gardner, Die Herren von Gral und Ring
Thiele, Knorr, Der Himmel ist unter uns

Väter
Dieter Schnack, Rainer Neutzling, Kleine Helden in Not
Robert Bly, Eisenhans
Steve Biddulph, Männer auf der Suche. Sieben Schritte…
Sam Keen, Feuer im Bauch
Joseph Campbell, Der Heros in tausend Gestalten
Tim van der Kroon, Die Rückkehr des Löwen
Reinhold Schäfer, Männer Quest. Die Reise ins Herz des Mannes
Alexander Mitscherlich, Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft
Horst Petri, Das Drama der Vaterentbehrung
Christina Bergmann, Und meine Seele lächelt, Transexualität und Spiritualität

12 Punkte einer systemisch arbeitenden Astrologie:
- Die Aufgabe der Astrologie ist die der individuellen Beratung und Unterstützung der Ressourcen und Potenziale des Klienten.
- Astrologie arbeitet zudem an der systematischen Beschreibung kultureller Begebenheiten, d.h. sie sammelt und bewertet Informationen zu sozialen Phänomenen. Als Gegenstand beobachtet sie aber auch sich selbst und das Set der Herangehensweisen.
- In dieser Selbstbeobachtung öffnet sie sich besonders für auftauchende Zufallsphänomene. Ihre Aussagen lehnen sich an traditionelle symbolische Sprachmuster in einer zeitgemäßen Ausformung an, die einen kommunikativen Bezug zu Klienten, Kultur und Zeitgeist herstellen.
- Einfühlsame Rückmeldungen und empathisches Zuhören sind die Grundlage für das Ansprechen intimer Thematiken und Erinnerung lang zurückliegender Ereignisse. So kann ein Gefühl des Ankommens entstehen.
- Wie jedes wissenschaftliche Fach füllt auch sie eine Vorbildrolle aus, die sich an ihrer Historie und ihrer Relevanz nicht nur an der jeweiligen Gesellschaft orientiert, in der sie tätig ist, sondern auch an den jeweils gültigen Wertmaßstäben einer Zeit.
- Astrologie vermittelt auch zwischen Volksglauben und wissenschaftlich-technischer Wirklichkeit. Die präzise Deutung der Konstellationen hebt sich von gängigen Verschwörungstheorien ab und bietet alternative Erklärungsmuster zu gesellschaftlichen Ereignissen.
- In den Archetypen der Astrologie spiegeln sich die Rollen der Gesellschaft. Sie sind nicht als höhergestellte ‚Götter‘ zu verstehen, sondern als Symbole für Missstände der oft ungerechten sozialen Wirklichkeit, für die es neue Rollen zu erfinden gilt.
- Das Radixhoroskop gibt den Hintergrund, vor dem die Planeten weiterlaufen. Alle Bezüge zur Vergangenheit und Zukunft sind in vielfältige zeitliche Wahrnehmungen eingebunden, die tiefgreifende Assoziationen von traumatischen Ereignissen auslösen können. Um die Deutung nicht von eigenen unbewältigten Mustern beeinträchtigen zu lassen, ist regelmäßige Supervision unerlässlich.
- Idealtypen helfen allgemein, Ambivalenzen von Rollen zu vereinen. Der Astrologe sollte sich deshalb seiner eigenen ideologischen Einstellung bewusst sein und Werturteile als relational zur Situation erkennen können. Dies ist besonders im Umgang mit Menschen aus einem weltanschaulich geprägten Milieu hilfreich.
- Der Astrologe orientiert sich an den geltenden Normen und Regeln der Gesellschaft, der er angehört. Daneben kann er seine eigenen Grundsätze, die sich für sein Leben als sinnvoll erwiesen haben, deutlich gekennzeichnet als Vorschlag zur Diskussion stellen. Daraus leitet sich auch seine eigene Arbeitsweise ab.
- Jeder Klient ist ein eigenständiges Individuum, das frei in seinen Handlungen ist und die Bedeutung der Symbole für sich selbst bestimmt. Als Mikrosystemtheorie beschreibt die Astrologie die Möglichkeit für Rollenänderungen und Arbeit mit inneren Bildern.
- Astrologie ist kein Religionsersatz. Sie verbindet die Aussagen verschiedenster Welterklärungsmodelle und schafft dadurch Vertrauen, dass sie implizite Regelwerke des kulturellen Gedächtnisses abbildet, die einer Art universeller Ethik der Mythen und religiöser Archetypen folgen.