Tag der Astrologie

Statt dem Astrofest wird es dieses Jahr einen ‚Tag der Astrologie‘ geben.

In Zusammenarbeit mit der Regionalstelle des DAV Darmstadt

Termin: 21.3.2026, Knabenschule Bessungen, 1. Stock, Raum SEFO

Eintritt 50 Euro, Ankommen ab 10:30 Uhr

11.00 – 12.00: Andreas Bleeck (Darmstadt): Van Gogh und das Bild ‚Die Sternennacht‘

12:30 – 13:30: Tino Netzkau (Bamberg): Warum Krisen der Startpunkt deiner Berufung sind

15:00 – 16:00: Siliva Neuner (Heilbronn): Märchen, Bäume und Astrologie

16:30 – 17:30: Birgit Böhmig (Berlin): Sonne und Mond

Bitte Beiträge zum Buffet mitbringen

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Astrotreff: Jeder 2. Dienstag im Monat in Darmstadt Kranichstein. Wo? Restaurant Olympia. Wann? 19.00 Uhr

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Beschreibung der Vorträge

Andreas Bleeck: Die Sternennacht von Vincent van Gogh

Das letzte große Bild, das van Gogh malte, war die Sternennacht. Es ist sein berühmtestes Bild und es hat bis heute nicht seine Wirkung verloren. Es entstand in der Anstalt von St. Remy kurz vor seinem Tod und spricht von einer ausführlichen Beschäftigung mit Astronomie. Van Gogh und sein Bruder Theo warenAnhänger des damals populären Astronomen, Theosophen und Spiritisten Camille Flammarion, der die Astronomie anstelle der Religion setzen wollte. Viele Menschen wendeten sich in dieser Zeit der Wissenschaft zu in der Hoffnung, konkretere Einsichten in die Natur des Universums zu bekommen. Van Gogh betont in vielen Briefen seinem Bruder gegenüber, wie sehr ihn die Unermesslichkeit der Kraft des nächtlichen Himmels in eine Ekstase versetzen und er darin seine eigentliche Bestimmung finden würde, so wie auch die Autoren, die er gerne las: Jules Verne, Christian Andersen, Carlyle und Whitman.

Tino Netzkau – Warum Krisen der Startpunkt deiner Berufung sind

Krisen markieren oft jene Momente, in denen das bisherige Leben nicht mehr trägt. Was sich wie Scheitern anfühlt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Bruchstelle zwischen einer gelebten Rolle und dem, was innerlich längst nach Ausdruck drängt. Dieser Vortrag lädt dazu ein, Krisen als Hinweis zu verstehen: als Übergang von einem fremd gewordenen Lebensdrehbuch hin zu einer tieferen, stimmigeren Form von Berufung. Aus der Verbindung von psychologischer Astrologie und der Drehbucharbeit wird sichtbar, wie innere Skripte entstehen, warum sie uns in entscheidenden Lebensphasen in die Enge führen – und weshalb gerade Krisen das Potenzial haben, eine neue Richtung freizulegen. 

Ein Vortrag für Menschen, die spüren, dass etwas zu Ende geht – und ahnen, dass darin bereits der Anfang von etwas Eigenem liegt.

Silvia Neuner: Märchen, Bäume und Astrologie

Die Kelten haben Bäume den Sternzeichen und Planeten zugeordnet. Silvia zeigt in diesem Vortrag die Verbindung zu alten Mythen und Märchen auf. Sie hat eine lange Erfahrung mit diesen Themen und ist in ihrer Heimatstadt Pforzheim als Märchenerzählerin bekannt.


Birgit Böhmig: Zwei Lichter, ein Weg

Wie Sonne–Mond-Schnelldiagnostik unser Wesen und unsere Lebensmotive sichtbar macht. n diesem lebendigen Vortrag zeigt Birgit Böhmig, wie das Zusammenspiel von Sonne und Mond unser Wesen prägt, unsere Beziehungen färbt und uns den Weg zur Selbstentfaltung weist. Sonne und Mond gelten als die beiden zentralen Kräfte im Horoskop – doch erst ihr Zusammenspiel erzählt die eigentliche Geschichte eines Menschen. In diesem inspirierenden und humorvollen Vortrag lädt Birgit Böhmig dazu ein, die Dynamik zwischen bewusstem Selbst (Sonne) und emotionalem Erleben (Mond) neu zu entdecken.

Anhand anschaulicher Beispiele aus Beratungspraxis und Prominentenhoroskopen zeigt sie, wie sich die Sonnenkraft in der Welt ausdrückt und gleichzeitig den tiefen Bedürfnissen des Mondes dient. Auch schwierige Aspekte wie Quadrate oder Oppositionen werden angeschaut und als kreative Entwicklungswege sichtbar gemacht. Der Vortrag richtet sich an astrologieinteressierte Laien, die ihr eigenes Horoskop besser verstehen möchten – und an alle, die Lust haben, Sonne und Mond als lebendiges Duo zu erleben, das uns täglich formt, fordert und weiterbringt.

Seit fünfzehn Jahren existiert das Astrofest bei Darmstadt. 2010 traf man sich das erste Mal mit ein paar interessierten Astrologen auf einer Wiese bei Eberstadt und beschloss, ein jährliches Treffen auf Low Budget Ebene zu organisieren. Dabei waren Roman Rückert, Andra Repinski, Hannelore Goss, Bernard Firgau, Britta Kaeding und viele andere.

Zusammen mit Astrid Wichmann und Gülcan Weise fand in den Räumen der Wackerfabrik ab 2017 dann ein Tag mit vier bis fünf Vorträgen statt, zu dem seitdem Gäste und Referenten aus ganz Deutschland kommen. Während der Coronapandemie traf man sich einmal in Urberach mit Klemens Ludwig, Martin Sebastian Moritz und anderen.

2022 und 2023 war man im ‚Dom‘ in Seeheim-Malchen. Eine wunderschöne Location mit besonderer Akustik, wo auch Andreas Bunkahle über Musik und Frequenztherapie sprach. 2025 fand das Fest dann erstmals in den Räumen der Bessunger Knabenschule statt.

Die Idee des Festivals ist, dass Astrologieinteressierte sich austauschen können und eine Plattform für Übung haben. Rundherum ist es möglich, sich direkt zu begegnen, Wissen miteinander zu teilen und neue Menschen aus der Community kennenzulernen.

Auch der monatliche Astrotreff hat sich inzwischen zu einem festen Bestandteil entwickelt, in dem jedes Treffen einem eigenen astrologischen Thema gewidmet ist.

Das letzte Astrofest fand im Juli 2025 in der Bessunger Knabenschule statt.

Referenten waren Jana Kubatzki, Tino Netzkau und Heide Trautmann mit faszinierenden Vorträgen. Bei schönem Wetter saß man abends noch lange im Biergarten an der Heidelbergerstraße zusammen.